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Sonntag, 8. Oktober 2017

16. Adelsberger Bike-Marathon am 03.10.17

Wieder ist die Nacht recht kurz, dieses Mal dank Kitty, der frechen Urlaubskatze. Ohropax verhindert Schlimmeres. Die graue Suppe draußen geht derweil aufs Gemüt. Regnet gar nicht mal so wenig. Es ist jedoch das letzte Rennen, es ist bezahlt, also ab nach Adelsberg zum Freischwimmen. Die Verbottlung übernimmt heuer die leibliche Modder, unterstützt vom leiblichen Vadder, der der leiblichen Modder den Schirm hält, während sie ihrem leiblichen Sohn die Flasche darbietet. 

Wider den üblichen Zu-spät-am-Start-Erscheinen schaffe ich es heute, zwei Minuten vor dem offiziellen Go anzutanzen. Warmgefahren bin ich nicht wirklich, dafür nassgefahren. Und die Kurbel glänzt schön, meint Rouleur Andreas Hennig. Recht hat er. Liegt aber daran, dass ich dieselbe beim Abfahren der Strecke drei Tage vorher etwas zu hart drangenommen habe und ausbauen musste. Die Vorderbremse funktioniert auch nicht richtig – ein Kolben ist fest –, doch aufgrund des miesen Wetters habe ich den Defekt gar nicht erst behoben. Bremsen wird eh überbewertet und zur Not reicht der andere Kolben.

Hinter dem Führungsfahrzeug sammle ich die ersten Führungsmeter für heute. Und die letzten. Am ersten Anstieg offenbart sich das heutige Dilemma: Die Keulen wollen ganz und gar nicht. Was im Training funktioniert, muss im Rennen nicht unbedingt klappen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze bescheidene Saison. Die Ursache ist klar; um sie zu beheben, müsste ich den Job wechseln. Das mache ich freilich nicht, denn meine Prioritäten gelten nicht dem Radspocht. Ich versuche, das Beste draus zu machen, und ich hoffe bereits jetzt schon auf Runde zwei und drei. Vorher geht es aber wie jedes Jahr in den ausgefahrenen Hohlweg, den Höhenweg entlang, runter ins Tal und den steilen Gegenanstieg hinauf Richtung Verpflegung. Spätestens hier habe ich den Kontakt zur Spitze verloren und dümple so vor mich hin. "De Modder" verbottelt mich das erste Mal. Vadder hält den Schirm. Den Berg runter und wieder hoch, die Koppelwiese runter, ab durch die Gärten, den Fußweg wieder hoch, und schon ist Runde eins Geschichte. Besondere Vorkommnisse: keine.

Runde zwei beginnt nach üblen 52 Minuten. Uwe Müller schließt zu mir auf und wird zum ständigen Begleiter. Die Bedingungen sind immer noch grottig, und die Tatzen werden kalt. Zwar kann ich ein, zwei Leutchen überholen, aber die Drehzahl passt hinten und vorne nicht. Kontrolliertes Halbgas bergab wie bergauf. Wenigstens ist "de Modder" in Toppform und verbottelt mich oben im Wald kurz vor der Verpflegung zum zweiten Mal. Vadder hält ihr noch immer den Schirm. Leider macht der eine oder andere Kurzrundler bergab Stehversuche, sodass es zu nicht ganz ungefährlichen Situationen kommt, wo man heute tatsächlich mal an der Bremse ziehen muss. Dazu kommt, dass man als Träger von Kontaktlinsen bergab kaum noch was erkennen kann vor lauter Dreck. Ich fahre jetzt regelmäßig mit einem offenen und einem geschlossenen Auge. Suboptimal fürs räumliche Sehen, aber dadurch habe ich immer ein Backup. Freilich ist man als Zyklop echt am Arsch, aber heute fuhr keiner mit, glaube ich.

In Runde drei ist der Boden noch tiefer als bisher. Wir müssen nun hier und da etwas behutsamer machen als eh schon. Ärgerlich ist die Tatsache, dass stets an den engsten oder schwierigsten Stellen die meisten Biker zu überholen sind. Das kostet Extrakörner, weil wir teilweise direkt durchs Gebüsch oder über den Acker fahren müssen, um vorbeizukommen. "De Modder" überreicht mir, während mein Vadder ihr den Schirm hält, meine letzte Flasche, mit der es ins Tal geht und wieder hinauf. Mein Getriebe klingt inzwischen wie ein Eimer Schrauben, hält aber auf wundersame Weise wie das gesamte Rad durch. Kurz vorm Überqueren des Adelsbergs deckt es mich in einer schlammigen Linkskurve dann doch noch mal ab. Uwe Müller kann das nutzen und sich vom Acker machen. Beim Nachsetzen kommen mir an den schnellen Engstellen besonders bergab wieder andere Fahrer dazwischen, was den Abstand zu Uwe leider nicht kleiner werden lässt, im Gegenteil. Am Schlussanstieg kann ich zwar noch Jonas Hummel überholen, der mit einem festen Bremskolben nicht mehr wirklich vorwärts kommt, aber zu mehr als Platz sieben reicht es heute nicht. Damit ist meine 21. Saison Geschichte.

Nach dem Rennen wird die Enttäuschung etwas gelindert durch Diddis Knoppers-Waffeln samt Eierlikör als auch durch Sandra Kaisers Sektspende. Gracias! Lieben Dank auch an Diana Fink und Maika „macht das Würstchen“ Schumann für die schicken Schlammfotos – und an Herrn Hennig, dem heute echt die Cheise am Huf bzw. Reifen und am VW Caddy klebte, für die echten Männergespräche. Der Geburtsname meiner Modder ist übrigens auch Hennig. Das muss ein Zeichen sein!

Weil ich mich für Cross weder begeistern noch motivieren kann und auch gar kein Rad dafür habe, krieche ich nun in meine Höhle zurück und komme im April vielleicht wieder raus. Aber nur, wenn die Sonne scheint, Lust plus Zeit vorhanden und Kopf frei sind für ein weiteres Jahr Schinderei. Ansonsten schlafe ich durch.

Gute Nacht! 

Ergebnisse: hier.





Mittwoch, 20. September 2017

22. Drei-Talsperren-Marathon in Eibenstock am 16.09.17

Ich kann die Rennberichte quasi kopieren und nur Wetter und Region anpassen, es kommt meistens aufs selbe heraus, verdammte Grütze. Zunächst aber stören mich mal wieder die Umleitungen nach Eierstock und später wieder heimwärts. Orte wie Stützengrün, Stangengrün, Irfersgrün, Pechtelsgrün, Giegengrün, Wolfersgrün, Voigtsgrün, Hartensteingrün, Zwickaugrün-Ost liegen nicht wirklich auf der Ideallinie. Was sich der Erzgebirgskreis oder wer auch immer da erlaubt, ist eine Zumutung. Der DTM kann nichts dafür, die müssen nur zu Unrecht die Haue einstecken. Seit Jahren komme ich nicht ohne Umleitungen zum oder weg vom DTM, muss zig Kilometer durch die Pampa eiern, Sprit und Lebenszeit verballern. Das nervt ganz gewaltig. Nun weiter mit den schöneren Dingen.

Lars, der drei Meter große Straßenfahrer, ist krank. Das Alter hinterlässt langsam seine Spuren, und man wird anfälliger für Katzengrippe und solches Zeug. Ich übernehme seine Startnummer samt seinem Namen darauf. Die Ummeldung kostet, warum auch immer, stattliche 10 EUR, was einem Stundenlohn von ca. 600 EUR entspricht, denn mehr als eine Minute hat das Ganze nicht gedauert. Die Anmeldung im Ganzen beansprucht aufgrund des Andrangs leider mehr Zeit, als mir lieb ist. Es wird eng, sehr eng, zumal ich noch nicht umgezogen, geschweige denn warmgefahren bin. Daniel Kandler, der Lümmel, ärgert mich währenddessen bei seinem Warmfahren durch Herunterzählen der Zeit bis zum Start, während ich mich schminke, fix in Schale schmeiße und langsam Panik kriege. Pünktlich 35 s vor dem Start reihe ich mich von vorn in die Startaufstellung ein; ich hätte mich also locker 30 s länger warmfahren können. Und schon geht’s los. 

Am ersten Anstieg kann ich zu meiner Verwunderung eine kurze Weile das Tempo der Spitzengruppe um FK, David Seidel und Benjamin bzw. Michael bzw. Benjamin Michael halten, während sich vorne sukzessive Christian Kreuchler aus dem Staub macht. Ich muss mir jedoch eingestehen, dass ich das Tempo so nicht durchhalten werde und nehme etwas raus. Gruppe zwei schließt am Ende des Berges auf. In der Abfahrt nach Carlsfeld bekomme ich Probleme mit der Lenkung (Untersteuern ...), was letztlich daran liegt, dass mein Vorderreifen zügig Luft verliert. Nach dem Anstieg in Carlsfeld, wo sich der hiesige DJ nicht gerade mit Ruhm bekleckert, als seine Lautsprecher kollabieren, muss ich vom Bock, um Luft nachzufüllen. Kartusche 1 ballert das Kohlendioxid leider nicht aus der dafür vorgesehen Öffnung heraus in den Reifen, sondern mir entgegen, und zwar aus dem Gewinde, wo die Kartusche aufgeschraubt ist. Hmm. Sicher menschliches Versagen. Zum Glück habe ich noch eine. Kartusche 2 besitzt jedoch die Frechheit, dasselbe wie Kartusche 1 zu tun. Ich bin in einen Nebel von CO2 gehüllt und trage massiv zur Erderwärmung bei. Hurrikan Maria geht definitiv auf meine Rechnung. Menschliches Versagen allerdings ist so gut wie ausgeschlossen, die Pumpe ist schuld. Später zuhause bestätigt sich das. Mir bleibt nix anderes übrig, als per Hand- und Hubarbeit die Luft nachzufüllen. Bei der Größe der Pumpe dauert das entsprechend lange. Indes bleibt Lars stumm und guckt nur zu. Irgendwann geht die Fahrt aber doch weiter und das Rennen nach exakt elf Kilometern von vorne los.

Wie immer beim Rennstart komme ich erst mal nicht in die Puschen und zur ersten Auersbergüberfahrt mit ca. 10 min Verspätung an. Hier werde ich bereits vermisst von meiner Flaschenfee Kerstin Schmidt. Es schifft recht eklig, und es ist kalt. Besonders das Hochschalten mit dem unterkühlten Daumen treibt mich fast zur Weißglut. In der Abfahrt lasse ich es rollen, um einige Minuten später die zweite Runde über den Col de Auers in Angriff zu nehmen. Da kann ich einige Konkurrenten und eine Konkurrentin überholen. Laura ist von einer Schar von Männern umgeben, dir ihr sicher alle aufs Gesäß schauen. Zwei davon teilen sich sogar ein Rad. Oben am Col hole ich mir die zweite Flasche von Kerstin und gehe erneut in die nasskalte Abfahrt. 
Der Anstieg zum Blauenthaler Wasserfall einige Kilometer später öffnet meine Beinchen, von nun an geht es brauchbar vorwärts. Erstes Opfer am tiefsten Punkt der Strecke in Wolfsgrün ist der Mann meiner Flaschenfee. Ich kann ihn zwar in der Gischt und mit Sand in den Augen kaum erkennen, doch seine aufreizend durchsichtigen Strumpfhosen verraten mir, dass es „Rocket Ron“ Ronny Schmidt ist. Ich nehme ihn mit über die Talsperre, aber der Anstieg nach der Staumauer trennt uns. Ich muss weg, habe noch was vor, muss noch einkaufen und Wäsche waschen. Kerstin verbottelt mich zum letzten Mal für heute, und mir werden die Abstände zu den Vorderleuten mitgeteilt. Da sollte noch was gehen.

Der erste Anstieg namens Bernhardweg in der dritten Runde tut heute weniger weh als sonst, was sicher an meiner Pause von vorhin liegt. Das Flachstück im Wald spült meinen ständigen Begleiter Lars und mich weiter nach vorne, weil sich Alexander Loos scheinbar übel abgeledert hat in einer Kurve. Er wird schon versorgt. Wieder etwas später noch vor dem Col de Wauwau folgt ein blauer Fahrer, nach dem Col dann noch ein blauer, und zwar Teamkollege Mike Baumann mit Getriebeproblemen und einer von ihm gemessenen, weichteilschädigenden 182er Trittfrequenz, und kurz vorm Zielanstieg wieder ein blauer namens Thomas Peschke. Ich grüße ihn höflich, und er leistet sicher wegen meiner Höflichkeit keinerlei Gegenwehr. Zwei weitere Fahrer sind auch nur noch eine gute Minute vor mir, die ich aber nicht mehr zudrücken kann, weil das Rennen gleich vorbei ist, verflixt. Die Zielanfahrt gestaltet sich etwas unübersichtlich wegen entgegenkommender oder abreisender Autos. Wenn du dich dort noch duellieren musst mit einem Kontrahenten, dann gute Nacht. Schließlich rolle ich als Siebter der Gesamtwertung ins Ziel. Mehr war leider nicht drin nach Platten und 89 km langer Alleinfahrt. Na ja, nicht ganz, Lars war ja immer bei mir. 
Das Gute ist, dass sich die Hufe das erste Mal seit dem Kyffhäuser Berglauf im April wieder akzeptabel gedreht haben. Ich dachte schon, das erlebe ich dieses Jahr gar nicht mehr. FK wird Dritter hinter Kreuchi und David Seidel, Mike Baumann kommt als Neunter ins Ziel, und bei den Damen siegt mal wieder unsere Laura trotz ungeplantem Zwischenstopp mit einer halben Stunde bzw. einem Achtundvierzigstel Tag Vorsprung. Rennsemmel. Die Siegerehrung findet zeitnah statt, leider gibt es keine Sachpreise, und auch die Gesamtsieger erhalten keine Pokale mehr. Schade. Über besagte Umleitungen geht es kurz darauf zurück nach Karl-Marx-Grün. Einkauf und Wäsche machen sich nicht von selbst. Wat mutt, dat mutt!

Geyer? Schwierige Entscheidung. Die neue, leider etwas unübersichtliche XCO-lastige Strecke und die Höhe der Nachmeldegebühr kommen mir ganz und gar nicht entgegen. Ich muss sparen, weil ich heute die Beitragsrechnung zu meiner Kraftfahrtversicherung bekommen habe. Schluck. Danach dann noch der ABM, und schon ist die Saison vorbei, auwei.

Bis demnächst.

Ergebnisse: hier.

Spaß beim Flaschentausch
(c) by Diana Fink

Mittwoch, 13. September 2017

1. Lödlaer Bike-Marathon am 09.09.17

Der GBM wurde zwei Wochen nach hinten verlegt. Dadurch ist das zweite Septemberwochenende frei. Oder auch nicht. Ich stelle mich sehr, sehr kurzfristig an den Start beim 1. Lödlaer Bike-Marathon, ein Ableger des Halden-Bike-Marathons in Löbichau. Auch wenn die Form eher Grütze ist, versuchen kann man’s ja noch mal. Ich wähle nicht die 100, sondern die 50 km.
Die Meute am Start ist überschaubar, aber auf dem Fuffi starten immerhin die meisten Heizer. Auf dem Hunderter sind es gar nur vier. Es gibt also mehr Streckenposten als Fahrer. Hat man auch nicht so oft.


Pünktlich nach dem Mittag knallt die Pistole des Pistoleros. Schnell haben sich vier Leute aus dem Staub gemacht, und dieses Mal zähle ich erfreulicherweise dazu. Nach dem zweiten Anstieg sind wir nur noch zu dritt, auf einem ekligen Gegenwindflachstück nur noch zu zweit. Allerdings fährt vor uns Bret Janschneider, für den Gegenwind keine Rolle zu spielen scheint. Er drückt ordentlich drauf, zu viel für meine Stäbchenwaden. Mit Thomas Peschke von den Stein-Bikern absolviere ich den Rest der ersten Runde, die im letzten Abschnitt sehr XCO-lastig ausgelegt ist und gute Traktion und etwas Fahrtechnik verlangt. Ersteres habe ich, über das andere reden wir nicht. Zur Rundendurchfahrt verbottelt uns beide Frau Peschke. Dafür ein dickes Dankeschön.

Bret Janschneider beginnt etwas mehr als eine Minute vor uns Runde zwei. Inzwischen tröpfelt es ein wenig, doch winden tut es ordentlich. An einer kurzen Rampe geht mir Thomas nach hinten verloren. Ich merke das erst etwas später, weil ich noch recht gesittet den Col hochgeleiert bin. Von nun an orientiere ich mich ganz optimistisch nach vorne, denn wie immer fangen meine Hufe erst nach einer Stunde an zu arbeiten. Ich komme Bret immer näher, bis mir 10 km vor dem Ziel die Luft im Vorderreifen sukzessive verloren geht. Von nun an orientiere ich mich ganz pessimistisch nach hinten, denn wie immer fängt das Rad an zu schlingern, wenn es Luft lässt. Ich muss abwägen, nachzupumpen und von Thomas kassiert zu werden oder wie auf Eiern weiterzufahren. Das wäre nicht das erste Mal dieses Jahr. Ich entscheide mich für Variante zwei und trete auf den Geraden, was geht, während ich bergab sehr vorsichtig fahren muss wegen massiven Untersteuerns. Liebe Damen, Untersteuern ist, wenn das Rad trotz Einlenkens des Vorderrades geradeaus fährt, sprich über die Vorderräder schiebt. Leider knalle ich in einer Rechtskurve frontal gegen einen Baum, weil ich halt geradeaus steche, und wenig später in einer Linkskurve gehe ich aus demselben Grund gänzlich ab vom Bike und rolle hinab in einen Bombentrichter oder so was Ähnliches, weil das Rad nicht auf meine Lenkbefehle gehorcht. Ich krabbele schnell wieder empor, nehme meine neben mir liegende Radbrille zwischen die Kauleisten und fahre nun auf der Felge als Zweiter ins Ziel mit zwei Minuten Rückstand auf Bret. Schade, aber 2017 ist nicht mein Jahr. Thomas kommt drei Minuten nach mir an. Da hätte ich mir beim Bombentrichteremporklettern etwas mehr Zeit nehmen, noch paar Pilze suchen und mich noch etwas säubern können vom Dreck.

Auf den 100 km kommen nur drei Leute ins Ziel. Das ist eine Ausfallquote von 25%. Benjamin bzw. Michael bzw. Benjamin Michael siegt deutlich vor dem Bruchpiloten und havarierten Ronny Schmidt und Herrn Denny Dreßler. Sicher sein erstes Mal, Letzter zu werden und trotzdem Preisgeld zu kassieren. ;-) Schauen wir mal, ob und wie es das nächste Jahr terminlich reinpasst, das kleine, aber feine Rennen in Lödla.

Nun denn Glück auf bis Eierstock!

Ergebnisse: hier.

Donnerstag, 31. August 2017

21. Vier-Hübel-Tour in O'thal am 27.08.17

Es ist Renn-Sonntag. Mein Ziehsohn erdreistet sich zu verlangen, ihn direkt vor der Haustür in Frohnbach-Oberlimba abzuholen. Das bedeutet für mich eine Viertelstunde weniger Schlaf, aber im Alter braucht man davon ja eh nicht mehr so viel. Ich sacke ihn pünktlich ein, schnalle ihn im Kindersportsitz an, und schon sind wir in O'thal. Anmeldung, Übergabe der Flaschen, das Ausschimpfen des Sohnes wegen des Vergessens des wichtigen Ventilschlüssels, das Warmfahren und das Vordrängeln in die erste Startreihe sind schnell erledigt. Und ab geht die Post.

Bereits am Pflasteranstieg der Vierenstraße wird gewaltig angegast – viel zu schnell, aber egal und kein Wunder bei dem Starterfeld. Die Meute rollt jedoch wieder zusammen, um geschlossen dem Bearstone entgegenzufahren. Auf dem Weg dorthin macht sich insbesondere Teamkollege Sebastian „FK“ Stark keine Freunde, wenn er in die Führung geht. Zumindest höre ich den einen oder anderen im Feld hörbar fluchen. Den Bearstone empor wird erneut dermaßen Gas gegeben, dass man meinen könnte, da oben teilt der Geist des Berges Bratwürste aus. Beteiligen daran tue ich mich nicht, weil ich erst Freitag auf Arbeit Bratwürste hatte, und fahre meinen konstanten Stiefel weiter, denn am Ende kackt die Ente. Mit Unterstützung des deutlich erstarkten und ergrauten Sven Mehner, mit dem ich schon Ende der Neunziger harte Duelle ausgefochten habe – auf dem Rad und nicht im Nintendo –, docken wir nach der Abfahrt wieder an die Spitze um FK, Dr. O, David Seidel und Co. an. Geht doch. Auf dem Bergabstück nach King's Forest verabschieden sich zwei Fahrer mit Plattfuß, einer davon heißt seit Geburt Maximilian Langhans, den anderen kenne ich nur vom Sehen. Die Plattenstraße (Marktsteig) zum Pöhlberg gast unbreakable FK erneut spürbar an. Einige Fahrer, darunter auch ich, docken unfreiwillig ab. Kurze Zeit später am Fuße des Col de Pöhl kommen uns merkwürdigerweise mein Ziehsohn Christian Schröder und Tretungeheuer Markus Thiel aus irgendeinem Straßenwinkel entgegen. Die haben sich etwas vertan beim Interpretieren der Streckenpfeile. CS versucht vergebens, das Loch zur Spitze zu schließen, das Tretungeheuer belässt es beim Mitrollen in unserem kleinen Grupetto um Sven Mehner und mich. Weiter oben fange ich meinen unerzogenen Ziehsohn wieder ein. Zu viert setzen wir unsere Fahrt fort, und das Tretungeheuer macht seinem Namen alle Ehre. Im Prinzip benötigt es nur die unteren vier Gänge, und es hat vorne ein extra großes Blatt gekettet. Irgendwo zwischen Sehma und Walther's Village bei Kilometer 45 dockt unser Quartett an die Fahrer Hummel und Strehle an. Und meine Beine werden langsam munter, welch eine Freude. 
Auf dem Weg zur Kuppe des Col de la Scheibe parkt als Muntermacher ein Rentnerauto mitten in der Spur. Opa gestikuliert und schimpft mit Oma, dass hier doch Radfahrer kommen könnten. Und ad hoc kommen tatsächlich welche. Krass. Den Opa verfehle ich knapp, Oma sitzt im Vehikel und sortiert die Gänge. Auf der Hälfte der Auffahrt kommen uns die Fahrer Seidel und Dr. Stark, später Dr. O in Kampfhocke entgegen. Sieht cheise aus, macht aber schnell. Der Abstand ist noch überschaubar. Immer noch zu sechst düsen wir mal mehr, mal weniger zügig dem Unterbecken Markersbach entgegen, wo wir Herrn Seidel treffen, der gerade einen Nagel aus seinem Reifen popelt. Er hatte schon letztes Jahr Pech mit einem Plattfuß. Einfach zu schnell, der Junge. Und just an diesem Unterbecken geht die Vier-Hübel-Tour im Prinzip erst richtig los, deswegen folgt jetzt ein neuer Absatz.

Unser Sextett hat's die Abfahrt runter ein bisschen zerlegt, jedenfalls bin ich nun ganz vorne und mache die Pace. Die Beine sind noch willig. Wie schon am Col de Pöhl werden meine Kollegen und ich astrein verbottelt von Anne, der Liebsten von Drei-Meter-Mann Lars, und von Kerstin, der Liebsten von Ronny Schmidt, der wenige Minuten hinter uns sein Dasein fristet. Die Rampe zum Oberbecken fordert Opfer. Tretungeheuer Markus geht flöten oder hat Defekt oder Krämpfe oder Kettenschaden oder Kolbenklemmer oder irreparablen Ritzelverschleiß; ich weiß es zu Redaktionsschluss leider nicht. Der Ziehsohn, Fahrer Hummel und ich sind zunächst alleine unterwegs, bis oben im Flachen Leuchtturm Lars und Drücker Sven wieder andocken. Wir umrunden einmal das Oberbecken und rollen hinab zum Ephraimhaus. Jetzt folgt wie jedes Jahr der olle Anstieg des Friedrichsbachweges, wo der Straßenfahrer und der Hummeljonas ein paar Meter enteilen. Erst recht weit oben im Steilen kann ich dank meines außerordentlich konstanten Tempos mal wieder andocken, im Schlepptau Fahrer Mehner. Mein Ziehsohn allerdings hat zu wenige Haferflocken gegessen des Morgens in Limbach und erleidet einen Hungerast. Er dockt ab. Vier kleine Negerlein machen sich fortan auf den Weg gen Col de Fichtel, aber vorher wollen noch die Rampen der Altpöhlaer Straße und der Friedensstraße erklommen werden. Und hier wird's eklig, denn meine Oberschenkel verkrampfen langsam, aber sicher. Ich hätte mindestens eine Flasche mehr benötigt, aber wir haben halt nur zwei Schmusis, die uns verbotteln. Kopf und Oberkörper sind willig, der Unterkörper streikt. Zum Glück kommen nun die Ziege und paar flachere Meter. Den letzten Anstieg die Wellenschaukel hinauf enteilen mir die Fahrer Hummel und Strehle um einige Meter, weil ich einfach nicht drauflatschen kann, wie ich gerne würde, was mir natürlich gewaltig gegen den Strich geht. Andere erwischt es noch schlimmer. Es gibt Leute im fortgeschrittenen Alter, die sich sogar den Arschmuskel eingeklemmt haben und schieben müssen. Namen nenne ich keine, aber derjenige fuhr früher wie ein Gestörter Polo, wechselte die Automarke und ist jetzt „Astranaut“. Am Ende trauen sich tatsächlich vier Leute vor mir über die Ziellinie. Unverschämt. Herr Mehner, immerhin schon 46 Jahre alt und damit deutlich älter als ich, folgt mir, und David Seidel, der ohne Platten wohl Zweiter geworden wäre, hat ordentlich aufgeholt und kommt als Siebter auf dem Plateau an. Teamkollege Mike Baumann schafft es als Neunter auch in die Top Ten, Ziehsohn Christian Schröder kommt hungrig als Zwölfter ins Ziel. Erzgebirgs-Weltmeister aber wird unser FK, der wieder alles in Grund und Boden fährt wie vor seinem Crash und einen Liegestuhl gewinnt. Gut für den lädierten Rücken. Und gewinnt man die 4HT mindestens drei Mal, steht man im Erzgebirge spätestens jetzt auf einer Stufe mit Anton Günther. Geschafft haben das nun drei Heizer. Und die waren heute alle mit dabei, zwei davon nicht mehr ganz so taufrisch, aber immer noch recht fix. Es dauert nicht mehr lange, und Straßen, Wege und Klettersteige werden nach denen benannt werden in der Gegend. Dr.-Stark-Straße, Dr.-Ortmann-Weg, Döner-Steig.

Nach der Tour werden gemeinschaftlich Nudeln geschaufelt. Mein Flüssigkeitsdefizit gleiche ich mit sechs Bechern bzw. 1,2 Litern Tee aus. Im Tal noch fix duschen bei Vogelgezwitscher aus dem Lautsprecher des Duschcontainers, den Ziehsohn ausgeschimpft wegen vergessener Putzlappen, und schon geht es wieder heim nach KMSt. Ach nee, ich muss ja erst den Ziehsohn absetzen. Zu meinem Erstaunen werde ich von seinen Zweit-Eltern zum Teetrinken und Torteessen verführt. Da lasse ich mich nicht lumpen. CS gleicht hier sein Haferflockendefizit mit einer halben Torte aus und greift seinen eigenen KOT an. King of Torte, natürlich. Ich belasse es bei drei Stück, damit ich irgendwann noch mal eingeladen werde wegen guter Führung. Außerdem muss ich ja auch die Wampe im Zaum halten. Und weiterhin zu meinem Erstaunen kann ich am Folgetag dasselbe Fahrrad zum Training benutzen, mit dem ich am Vortag „Rennen“ gefahren bin. Nix kaputt, alles rollt. Eine völlig neue Erfahrung für mich.

So. Ich weiß noch nicht, wo ich als Nächstes starte, aber ich hoffe, dass meine normale Form, die ich seit Juni vergeblich suche, irgendwann dieses Jahr noch zurückkehrt. Bis dahin frohes Schaffen!

Ergebnisse: hier.

Wellenschaukel
(c) by Thomas Jacobi

Donnerstag, 10. August 2017

25. EBM am 06.08.17

Nicht schimpfen. Hatte zu tun. Die neue Küche ist endlich da, und ich fange an zu backen und zu dampfgaren. Keine Zeit bisher für'n Rennbericht. Aber nun.

Ich komme erst 7.15 Uhr los aus Karl-Marx-Stadt, bin trotzdem 8 Uhr in Seiffen. Kein Hubschrauber, sondern brauchbar motorisierter Pkw. Hier vor Ort habe ich zunächst Probleme, prädestinierte Verbottler zu finden. Zum Glück erspähe ich 12 min vor dem Start die immer strahlende Laura Hoffmüller und einige ihrer 15 Geschwisterinnen. Prompt werde ich meine Flaschen völlig komplikationslos und ohne langes Gerede los. Das liebe ich an Familie Hoffmüller. Dass danach allerdings keine große Zeit mehr fürs Warmfahren bleibt, versteht sich von selbst; dafür muss die Einführungsrunde herhalten.

Im Race-Startblock stehe ich wie immer ganz hinten. Stört nicht weiter, ich habe 100 km Zeit. Andere gehen es verbissener an und müssen sich natürlich schon die Alp de Wettin hinunter die Kante geben. Im Grund unten scherbelt's dann auch schon recht ordentlich. Muss natürlich sein, so was.

Nach der Startfreigabe donnert das Feld los. Heute fahre ich mal bewusst defensiv – also noch langsamer als sonst –, weil ich die 100 km bei noch guten Kräften überleben und hinten raus noch Druck haben will. Das Fleisch ist nicht mehr ganz so willig wie noch vor 20 Jahren. Dennoch kann ich im Seiffener Grund zur Spitze aufschließen und etwas Windschatten genießen bis zum Alp-Uphill. Jetzt wird scharf geschossen, bei mir nur mit Platzpatronen, und im Gelände dünnt's die Meute recht fix aus. Von hinten aufschließende Kurz- und Mittelrundler lasse ich widerstandslos passieren, denn die sind ja bald schon wieder fertig. Über die neue Streckenführung bin ich etwas überrascht, denn ich habe mir im Vorfeld weder Info-Mails noch News, noch sonst irgendwas durchgelesen, um mich nicht über Gebühr heiß zu machen. Ob die neue Strecke nun besser oder schlechter ist, sei dahingestellt, auf jeden Fall ist der Waldautobahnanteil höher, und ein paar Höhenmeter gibt es obendrauf.
Ca. zwei Kilometer vor der (neuen) Steilabfahrt steht unser FK am Rand mit Kettenriss; ich kann ihm leider überhaupt nicht helfen auf meine Anfrage, da eine Kette bei mir nicht zum Notfall-Repertoire gehört. Irgendwie – ich weiß nicht wie, denn ich sah ihn ab da weder im noch neben dem Rennen – kommt er trotzdem ins Ziel. Teufelskerl. Die Steilabfahrt selber hätte ich dann doch mal lieber vorher ein-, zweimal fahren sollen, denn das erste Mal geht es etwas holprig da runter – aber alles ohne Sturz. Bei Schiffe allerdings wird’s durchaus glatt. Im Seiffener Grund informiere ich FKs Bruder Immanuel bzw. FKJ, dass sein Bruder 'nen Kettenriss hat. Nebenbei greife ich mir noch eine neue Bottle. Ich werde heute generell perfekt verbottelt, mal von FKJ, mal vom Teamkollegen Pitt Brett, mal von einem der 15 Hoffmüller-Geschwister und mal vom Liebhaber einer der 15 Hoffmüller-Geschwister. Runde eins habe ich dann mit einer mittelmäßigen Zeit irgendwann auch abgehakt.

In Runde zwei schließt Bastian „HDW a. D.“ Wauschkuhn von hinten zu mir auf, worüber ich nicht böse bin, weil's anfangs noch etwas Schwung und Motivation gibt. Wir sammeln hier und da ein paar Leutchen ein, halten unsere Schwätzchen, die man im gestandenen Mannesalter so hält – Prostata, Schmerzen beim Pullern, Haarausfall, Gischt, Grauer Star usw. Irgendwo im Forest sammeln wir auch Marco Häntschel ein. Die Steilabfahrt gelingt jetzt minimal besser, auch wenn ich dem einen ollen Baumstamm links immer sehr, sehr nahe komme. Im Grund unten werden HDW und Güldi solide verbottelt, um danach den langen Asphaltzieher hochzuleiern. Irgendwo weiter oben wird auf einmal meine einkehrende Mittagsschläfrigkeit von ohrenbetäubendem Lärm unterbrochen: Herr Häntschel macht ein „kleines Bäuerchen“ – ein sog. Häntschel-Hirsch, und das außerhalb der Brunftzeit. Schlagartig sind HDW und ich wieder im Rennmodus. Der sich anschließende Downhill wiederum beflügelt einen eben bergauf überholten Fullyfahrer zu schier übermenschlichen Leistungen, indem er ohne Rücksicht auf Verluste mich und einen zu umrundenden Fahrer recht knapp überholt, dass man glaubt, unten in der Spitzkehre gibt's Glühwein und Pfefferkuchen. Gibt's aber nicht, sondern nur paar böse Worte von mir. Er macht sage und schreibe zehn Meter dabei gut, die er bergauf aber gleich wieder einbüßt. Bei manchen Leuten setzt bergab das Hirn komplett aus.
Die inzwischen vier oder fünf Leute ziehe ich dann über die Kuppe bei der Kapelle bis hoch zum Gel-Drop, den ich heute dreimal (!) verfehle, bis über die Motocross-Strecke. Bergab zeigt uns der Fullyfahrer natürlich wieder, wer der Schnellste ist, wird aber einwandfrei im Nicht-Chickenway blockiert, weil dort Leute runterspazieren müssen, die mal lieber den Hühnerweg hätten fahren sollen.
Die zweite Runde ist bald darauf auch Geschichte. Ich verliere hier leider meine geschätzten Mitfahrer HDW und Hirsch Häntschel, bekomme aber einen dazu – Herrn David Seidel. Mit ihm wird die dritte Runde sicher recht unterhaltsam werden, sofern ich ihm einigermaßen folgen kann, denn für diese letzte Runde hatte ich mir einiges vorgenommen.

Doch Pustekuchen, denn als es gleich nach dem zweiten Gel-Drop rein ins Gelände geht, macht's hinten zisch. Ich Held habe mir mal wieder die Karkasse aufgeschlitzt. Ich muss an einem Grashalm hängengeblieben sein, denn Steine gibt es dort keine – oder der Riss war schon da, nur jetzt hat er die Schnauze voll. Die Milch ist überfordert, der Reifen am Zaun oben vorm Downhill platt. Zwei Kurzstreckenheizer, die uns anfeuern, helfen mir beim „Wiederinstandsetzen“ des Reifens. Mit einer Kartusche, die zündet, als ich es nicht vermute, kann ich den Reifen zwar mit Luft befüllen und den Schlitz sogar etwas abdichten, doch ich zerstöre mir dabei den Ventilkopf. Mit der Handpumpe pumpe ich noch nach, was geht. Den Schlitz bekomme ich bei Solldruck nicht dicht und muss mit recht wenig Luft fahren, die außerdem noch dem defekten Ventilkopf entweicht. Mal sehen, wie lange das hält, und zum Glück sind es ja nur noch knapp 30 km bis ins Ziel.
In den paar Minuten sind erstaunlich viele Fahrer der Langdistanz an mir vorbeigehuscht. Hier scheint es ein Nest zu geben. Ich gehe in die Verfolgung, bin aber erst mal völlig aus dem Rhythmus. Nach vorne mache ich kaum Boden gut, von hinten kommen andere Fahrer ran. Zum Glück meistens nur Staffelfahrer. Ich könnte mich erschlagen, kann's aber nicht, weil ich meine Axt vergessen habe.
Mein Reifen hält zumindest bis zur Steilabfahrt einigermaßen die Luft. Erst danach geht's bergab mit der Performance, aber bergauf mit den Hufen. Noch knapp 15 km sind es bis ins Ziel. Wenn ich jetzt noch mal absteige, verliere ich erneut den Rhythmus und bei meinem Geschick viel Zeit beim Schlauchwechsel. Ach ja, Schlauchwechsel geht ja gar nicht, weil ich den 5-mm-Achsschlüssel vergessen habe. Ich wähle das Risiko. Dass ich fahre wie auf Eiern und hin und wieder Durchschläge habe, ist mir jetzt sch…egal, Hauptsache, ich komme heute noch ins Ziel. Und das gelingt mir. Leider nur weit abgeschlagen auf einem indiskutablen Platz 24. Status Reifen: Schrott. Status Felge: immerhin überlebt. Status Popo: Ach du Cheise! Status Rest-Güldi: stocksauer. Und zwar darüber, dass die EBM-Modells zu hohe Absatzschuhe tragen und mich auf dem Zielfoto immer wie einen Zwerg aussehen lassen. Na ja, wenigstens holen unsere beiden schnellen Damen Karin Kadner und Laura Hoffmüller die Kohlen aus dem Feuer und sichern sich auf Mittel- und Langdistanz jeweils den Gesamtsieg. Grandios, ihr zwei Maschinen!!!

Nach dem Rennen schaufle ich noch die obligatorischen Nudeln in mich hinein, bevor es heim geht zu Mutti und Vati. Neue Reifen sind bestellt, nach drei Totalschäden in den letzten Wochen nun aber die – hoffentlich robustere – „Snake Skin“-Variante. Man(n) lernt nie aus, auch nicht mit Anfang dreißig.

Und weil ich im Wettkampf momentan die Seuche habe, probiere ich es demnächst mal bei einer RTF: der Vier-Hübel-Tour. Bis dahin pannenfreies Vorankommen.

Ergebnisse: hier.

(c) by Diana Fink